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		<title>Burma Dreamin’</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2015 19:27:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[<a href="http://www.taxi-tales.de/mitmacher">Peter Gaide</a>]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Peter Gaide]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Yangon, Myanmar Burma Dreamin’ von Peter Gaide Aufruhr am Flughafen von Yangon. Der Grund sind wir, Passagiere eines Flugs aus Bangkok, die den Transitbereich verlassen. Feucht und heiß ist es. Ein Schwarm Männer in karierten Wickelröcken umschließt uns. Einer schiebt sich souverän nach vorne, in einer Hand einen Schreibblock. Fahrt in die Innenstadt? 7000 Kyat, [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: center;"><em>Yangon, Myanmar</em></h4>
<h1 style="text-align: center;">Burma Dreamin’</h1>
<h6 style="text-align: center;">von Peter Gaide</h6>
<p><div id="attachment_573" class="wp-caption alignleft" style="width: 279px"><a href="http://taxi-tales.de/wp-content/uploads/2015/04/Yangon.jpeg"><img class="wp-image-573 size-medium" style="border: 0px solid #c0c0c0;" src="http://taxi-tales.de/wp-content/uploads/2015/04/Yangon-269x300.jpeg" alt="Illustration: Sylvia Neuner" width="269" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Illustration: Sylvia Neuner</p></div>
<p>Aufruhr am Flughafen von Yangon. Der Grund sind wir, Passagiere eines Flugs aus Bangkok, die den Transitbereich verlassen. Feucht und heiß ist es. Ein Schwarm Männer in karierten Wickelröcken umschließt uns. Einer schiebt sich souverän nach vorne, in einer Hand einen Schreibblock. Fahrt in die Innenstadt? 7000 Kyat, fast 7 Euro. Der Bleistift kratzt über das Papier, hinterlässt ein dunkelgraues geschwungenes Schriftzeichen. Das Zeichen bin ich. Ich wurde einem Taxifahrer zugeteilt.<br />Die Straßen sind nicht beleuchtet. Ich lasse mich in einen Traum hinein fahren. Ein dunkler, staubiger Traum, in dem Dinge und Menschen plötzlich wie Geister aufleuchten und binnen zweier Atemzüge wieder in der Schwärze der Nacht zu zerfließen scheinen: Ein bollerndes Moped, das wir überholen, darauf eine dreiköpfige Familie. Buddhistische Mönche am Straßenrand, geschart um einen Kessel, unter dem ein Feuerchen lodert. Ein rappelvoller Bus, in dessen hell erleuchtetem Innenraum Männer und Frauen dicht an dicht stehen wie exotische Schaufensterpuppen. Ihre Gesichter entspannt und fein.<span id="more-567"></span><br />„Rock-Music?“, fragt mein bescheiden, höflich und neugierig wirkender Fahrer. Später werden wir über seine Familie reden, seine Hoffnungen, die sich anbahnende Demokratisierung des Landes. Ich werde seinen Optimismus spüren, der sich so gut anfühlt wie der erste Schluck Kaffee am Morgen.<br />„Rock-Music?“ Ich nicke. Stolz lächelnd zaubert er einen portablen DVD-Spieler aus dem Handschuhfach, fixiert ihn auf dem Armaturenbrett. Der Livemitschnitt einer Band. „Iron Cross“, erklärt mein Fahrer. „Best band of Myanmar.“ Ich lausche, verstehe kein Wort, aber kenne die Melodie: „California Dreamin’“.</p>
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		<title>Volltreffer</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2015 12:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[<a href="www.taxi-tales.de/mitmacher">Marc-Stefan Andres</a>]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Marc-Stefan Andres]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Stockholm, Schweden Volltreffer VON MARC-STEFAN ANDRES Tür auf im Norrmalmstorg. Links vor mir sehr breite Schultern, nackenlange gewellte glänzende Haare, schwarze Bomberjacke, krumme Nase. Dazu noch maulfaul. Und wenn er etwas sagt, ist sein Englisch-Akzent ostblockig herb. Ein Schläger. Was sonst. Ist er auch, aber ganz anders. Ist Boxer. War Boxer. Heute ist er 48 [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: center;"><em>Stockholm, Schweden</em></h4>
<h1 style="text-align: center;">Volltreffer</h1>
<h6 style="text-align: center;">VON MARC-STEFAN ANDRES</h6>
<p><div id="attachment_486" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://taxi-tales.de/wp-content/uploads/2015/04/boxtaxi_800x600_Marc-Stockholm.png"><img class="wp-image-486 size-medium" src="http://taxi-tales.de/wp-content/uploads/2015/04/boxtaxi_800x600_Marc-Stockholm-300x227.png" alt="Illustration_von_Florin_Preussler" width="300" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Illustration: Florin Preußler</p></div>
<p>Tür auf im Norrmalmstorg. Links vor mir sehr breite Schultern, nackenlange gewellte glänzende Haare, schwarze Bomberjacke, krumme Nase. Dazu noch maulfaul. Und wenn er etwas sagt, ist sein Englisch-Akzent ostblockig herb. Ein Schläger. Was sonst. Ist er auch, aber ganz anders. Ist Boxer. War Boxer. Heute ist er 48 Jahre alt. „Da darf man nicht mehr ran, sollte man auch nicht. Nicht gut für den Kopf.“ Sagt er und dreht sich um. „Interessierst Du Dich für Boxen? Fragst so viel.“ „Hm, schon“, sage ich. Er schaut wieder nach vorne. „Boxen ist nicht Gewalt. Boxen ist Genauigkeit, Eleganz, Kraft, Beweglichkeit, Biss, Abwarten, Fintieren.“<br />Wir sprechen über Ästhetik, Boxstile, Angst vor den Schlägen. Nicht, dass ich im Gegensatz zu ihm etwas davon verstünde oder Erfahrungen damit hätte. Aber ich habe viel gelesen, Literarisches vor allem, <span id="more-485"></span>Ernest Hemingway, Norman Mailer, Bertolt Brecht. Und das hat mich immer wieder fasziniert, wie die Kirmesschlägereien in Schlüters Boxbude.<br />Mein Fahrer nimmt mich mit auf seinen langen Weg, zu Jugendeuropameisterschaften, auf denen die Amateurboxer aus Kuba, Schweden, Deutschland, Jugoslawien oder den USA nach den Kämpfen gemeinsam wilde Partynächte feierten, zu endlosen Trainings mit dem Punchingball, zu Jugendteams, die er selbst trainiert hat. Hinein in den Schweiß, die Schmerzen, die Triumphe und Niederlagen. Mitten rein in seine Liebe zu dem Sport.<br />Angekommen. Auch im Leben. Ich beim Kunden, er auf dem Weg zur nächsten Fahrt. Ob er noch boxt, frage ich beim Bezahlen. „Nee, aber Taxifahren macht auch Spaß“, sagt er. „Mit dem Sport, das ging nicht mehr.“ Er meint damit nicht nur das Alter, aber mehr sagt er nicht. Ist auch egal. Die 30 Minuten Fahrzeit sind auf gefühlte fünf geschmolzen.</p>
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		<title>Difficult here</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 22:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[<a href="http://taxi-tales.de/mitmacher/">André Boße</a>]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[André Boße]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Rom, Italien Difficult here Von André Boße Ein Open-Air am Stadtrand von Rom. Die Busfahrt vom Hotel zum Gelände war eine komplizierte Sache. Liniennetzpläne hält man für überbewertet in der Ewigen Stadt. Gegen elf Uhr endet das Konzert, es war ein langer Tag, ich bin erschöpft. Mit dem Bus zurück ins Hotel? „Fahren längst nicht [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: center;"><em>Rom, Italien</em></h4>
<h1 style="text-align: center;">Difficult here</h1>
<h6 style="text-align: center;">Von André Boße <strong><br /></strong></h6>
<p><div id="attachment_464" class="wp-caption alignleft" style="width: 244px"><a href="http://taxi-tales.de/wp-content/uploads/2015/02/difficult-here1.jpeg"><img class="wp-image-464 size-medium" src="http://taxi-tales.de/wp-content/uploads/2015/02/difficult-here1-234x300.jpeg" alt="Illustration_Christoph-Kienzle" width="234" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Illustration: Christoph Kienzle</p></div>
<p>Ein Open-Air am Stadtrand von Rom. Die Busfahrt vom Hotel zum Gelände war eine komplizierte Sache. Liniennetzpläne hält man für überbewertet in der Ewigen Stadt. Gegen elf Uhr endet das Konzert, es war ein langer Tag, ich bin erschöpft. Mit dem Bus zurück ins Hotel? „Fahren längst nicht mehr“, sagt ein Ordner. „Taxi?“, frage ich. „Difficult here“, nuschelt er. <br />„Schwarzseher!“, denke ich. 10.000 Leute müssen nach Hause, viele von ihnen haben ordentlich getrunken, Busse fahren nicht mehr – natürlich muss es hier reichlich Taxen geben. Ein paar Minuten später brettern 5.000 Vesparoller an mir vorüber – auf ihnen 10.000 zumeist junge Römer. In Windeseile ist die Gegend <span id="more-375"></span>wie ausgestorben. Ich laufe los, frage jeden, den ich treffe: „Taxi?“ Schulterzucken. Nach einer halben Stunde endlich eine Bar. „Taxi?“ Mitleidige Blicke. Einer kann Englisch: „Difficult here.“ <br />Ich nehme ein Peroni auf die Hand, finde draußen eine Taxisäule. „Taxi!“, flehe ich in den Hörer. Eine Stimme antwortet, sie rattert, wie früher die Stimmen bei Anrufen in die DDR. Ich verstehe kein Wort, phantasiere mir ein „Direzione?“ zusammen. Stimmt, die müssen ja wissen, wo ich bin, denke ich. Auf der Säule findet sich kein Hinweis. „Attentione“, sage ich, weil es das einzige Wort ist, das mir spontan einfällt, laufe los, finde ein Straßenschild, laufe zurück. „Via Vulacono! Taxi!“, schreie ich in den Hörer. Der Knatterstimmen-Mann legt auf. Ich warte. Zehn Minuten. 15 Minuten. Nach 30 Minuten kommt ein Wagen. „Grazie“, sage ich – und denke: „Difficult here.“</p>
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		<title>Flüchtige Begegnung</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2015 14:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[<a href="http://taxi-tales.de/mitmacher/">Peter Gaide</a>]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Peter Gaide]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Portland, Oregon, USA Flüchtige Begegnung Von Peter Gaide Es ist Nacht. Die Scheinwerferkegel verfangen sich in dünnem Nebel. Mein Fahrer ist Inder, Mitte 40 etwa. Freundlich, drei Kinder, seit neun Jahren in den USA. Warum? Ach, lange Geschichte. Prüfende Augen im Rückspiegel. Wir haben doch Zeit, sage ich. Er schaltet einen Gang hoch. Nun ja, [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: center;"><em>Portland, Oregon, USA</em></h4>
<h1 style="text-align: center;">Flüchtige Begegnung<strong><br /> </strong></h1>
<h6 style="text-align: center;">Von Peter Gaide</h6>
<p><div id="attachment_370" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://efvonge.de/" target="_blank"><img class="wp-image-370 size-medium" src="http://taxi-tales.de/wp-content/uploads/2015/02/Peter-Portland-Illu_72-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Illustration: Frank von Grafenstein</p></div>
<p style="text-align: left;">Es ist Nacht. Die Scheinwerferkegel verfangen sich in dünnem Nebel. Mein Fahrer ist Inder, Mitte 40 etwa. Freundlich, drei Kinder, seit neun Jahren in den USA. Warum? Ach, lange Geschichte. Prüfende Augen im Rückspiegel. Wir haben doch Zeit, sage ich. Er schaltet einen Gang hoch. Nun ja, er sei Arzt – gewesen. Nierenspezialist. Ich nicke. Warte. Ob ich schon einmal etwas von dem Gurgaon-Skandal gehört habe? Armen Indern sei eine Niere entnommen worden, um sie reichen Empfängern einzusetzen. Oft ohne ihre Zustimmung. 25 bis 30 Prozent der &#8222;Spender&#8220; seien gestorben. <br /> Er war darin verwickelt. Habe lange nicht gewusst, was gespielt wurde, sagt er. Wahrscheinlich wollte er es auch gar nicht wissen, schiebt er nach. Verdiente umgerechnet fast 2.000 US-Dollar pro Monat. Irre viel sei das in Indien. Als er das ganze Ausmaß erfuhr, stieg er aus. Und wanderte aus. Er flüchtete? Ja, sagt er stockend, so könne man das wohl sagen. Dann sagen wir eine Zeit lang nichts. Das Radio dudelt. Ich suche nach einer Frage, die nicht bescheuert klingt, finde aber keine und frage: Fühlt er sich – schuldig? Pause. Ein bisschen, ja. Denkt manchmal an die Familien der Opfer. Mehr sagt er nicht. Wir sind am Hotel. Er ist mir sympathisch. Trotz der Geschichte, oder gerade weil er sie mir erzählt hat? Wir geben uns die Hand. Später kann ich lange nicht einschlafen.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Peter Gaide ist freier Journalist und schreibt u.a. gerne und regelmäßig für brand eins.</em></p>
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		<title>50/50</title>
		<link>http://taxi-tales.de/50-50/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2015 12:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[<a href="http://taxi-tales.de/mitmacher/">André Boße</a>]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[André Boße]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Glasgow, Schottland 50/50 von André Boße Der Taxifahrer spricht mit hartem Akzent und über eine Gegensprechanlage. Es ist sehr schwer, ihn zu verstehen. Beim dritten Versuch wird er barsch: „Warum bist du hier?“ Ah. Eine Band treffen. „Bekannt?“ Geht so. „Fußballfan?“ Yep. „Rangers oder Celtic?“ Aufpassen jetzt, diese Frage besitzt in Glasgow größte Bedeutung. Nicht [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: center;"><em>Glasgow, Schottland</em></h4>
<h1 style="text-align: center;">50/50</h1>
<h6 style="text-align: center;">von André Boße</h6>
<p><div id="attachment_367" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://taxi-tales.de/wp-content/uploads/2015/02/Andre-Glasgow_Illu_72.jpg"><img class="wp-image-367 size-medium" src="http://taxi-tales.de/wp-content/uploads/2015/02/Andre-Glasgow_Illu_72-e1430076781510-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Illustration: Frank von Grafenstein</p></div>
<p>Der Taxifahrer spricht mit hartem Akzent und über eine Gegensprechanlage. Es ist sehr schwer, ihn zu verstehen. Beim dritten Versuch wird er barsch: „Warum bist du hier?“ Ah. Eine Band treffen. „Bekannt?“ Geht so. „Fußballfan?“ Yep. „Rangers oder Celtic?“ Aufpassen jetzt, diese Frage besitzt in Glasgow größte Bedeutung. Nicht zu vergleichen damit, wenn jemand in Deutschland wissen will, ob man nun für den HSV oder für Werder sei. Selbst die so genannte Rivalität zwischen Dortmund und Schalke ist ein Techtelmechtel unter Gänseblümchen gegen die Beziehung von Celtic und den Rangers. <br />Eine falsche Antwort kann nun ein paar Pfund kosten, die der Mann um die 60 mit der Mütze draufschlagen wird, nur um mich zu bestrafen. Was also tun? Ehrlich sein? Dann wäre Celtic die Antwort. Immer schon, weil die eine Fanfreundschaft mit dem BVB haben, den ich früher mal ganz gut fand, als dort noch Leute wie Michael Lusch oder Günter Kutowski gespielt haben. Ich spieke kurz nach vorne, um zu schauen, ob ich Indizien erkenne. Das Blau der Rangers oder das Grün von Celtic. Nichts. Also dann, ehrlich sein. „Celtic. Immer schon.“ „Gut“, sagt er. Dann schweigen, fünf Minuten später: „Du bist da.“ Und was, wenn ich Rangers gesagt hätte, frage ich beim bezahlen? „Dann hätte ich gewusst, wo du wohnst.“</p>
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